Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Selbsthilfe Demenz0381 208 754 00

 
 

Infoveranstaltung zur Gründung eines ehrenamtlichen Helferkreises in Malchin am 05.09.2018

 

Auftakt in Malchin: Ehrenamtliche Demenzbegleiter/innen gesucht 

Der Perspektive e. V. und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V (DAlzG M-V) informieren ehrenamtlich Interessierte aus der Region am 05.09.2018 ab 15 Uhr im Rathaus Malchin über die zukünftigen Möglichkeiten einer stundenweisen Begleitung. Auch Angehörige von zuhause lebenden dementiell Erkrankten sind herzlich eingeladen und erhalten hilfreiche Auskünfte.
Demenzbetroffene Familien haben einen schweren Alltag. Um die Angehörigen immer wieder ein paar Stunden zu entlasten und den Betreuungsbedürftigen liebevolle Gesellschaft zu bieten, bildet der Perspektive e. V. Ehrenamtliche aus und koordiniert zukünftig deren Einsätze. Solche „niedrigschwelligen Betreuungsangebote“ gibt es in MV längst noch nicht flächendeckend, so dass zuhause lebende Demenzerkrankte ihren dafür nutzbaren Entlastungsbetrag von monatlich 125 Euro oft mangels Angeboten verfallen lassen. 
Beim öffentlichen Auftakt am 05.09.2018 sind neben zahlreichen Fachpartnern mit der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft LV M-V ein wichtiger Kooperationspartner  anwesend, der von den Erfahrungen 17 bereits aufgebauter Helferkreisen in M-V berichtet und sein fachlichen Knowhow auch für Malchin einbringt.  Aus den anderen Helferkreisen wird berichtet, wie gemeinsam verbrachte Stunden aussehen können. Im Grunde ist alles – außer Pflege – möglich, solange es dem Menschen Freude, Anregung und Entspannung bringt. Zukünftige Ehrenamtliche erfahren alles Notwendige zu Versicherungen, Fahrtkosten, Aufwandsentschädigung, Fortbildungen und ihrem Zertifikat. Sie können sich zur obligatorischen Schulung an den beiden letzten September-Wochenenden anmelden; die Teilnahme ist dank Förderung von Land und Pflegekassen kostenfrei. 
Cathrin Frankenberg vom Perspektive e. V.  wird den ehrenamtlichen Helferkreis zur stundenweisen Demenzbegleitung in Malchin leiten. Angehörige erhalten am 05.09.2018 wertvolle Hinweise auf Entlastungsangebote. Auch das Zusammenspiel mit professionellen Pflegediensten wird erklärt. 
Seit 2017 bietet der Landesverband der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft eine kostenfreie Schulungsreihe für demenzbetroffene Angehörige in Malchin an. Daraus hat sich ein dauerhafter Gesprächskreis in Malchin entwickeln, wo Angehörige ihre oft ähnlichen Erfahrungen miteinander teilen können. Damit tut sich in Malchin bereits einiges, die Gründung des Helferkreises ist der nächste wichtige Baustein für die betroffenen Familien.  
Cathrin Frankenberg und Landesverband M-V der DalzG freuen sich am 05.09.2018 ab 15 Uhr im Rathaussaal des Rathauses Malchin auf zahlreiche Interessierte aus Malchin und Umgebung. 

Informationen: 
Janine Grundmann-De Simone, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband M-V e.V. 
Tel: 0381 – 208 754 01 


Demenzkongress am 22. September

 
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Am 22. September findet im Kurhaus Warnemünde der 6. Demenzkongress "Begleiten statt erziehen" statt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Pflegekräfte als auch an Angehörige.

Teilnahmegebühr: 40€ für Pflegekräfte, 20€ für Angehörige
Anmeldeschluss: 24. August 2018

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.

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Demenzkongress Programm
 

Helferkreise für Demenz in M-V – eine Herzensangelegenheit

 
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Unter dieser Überschrift trafen sich am 16. April 2018 ca. 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Koordinator/innen von 11 Helferkreisen sowie Mitarbeiter/innen von Pflegestützpunkten zum landesweiten Helferkreistreffen in Ribnitz-Damgarten. 
Eingeladen hatte der Landesverband M-V der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., der seit 2013 Träger eines Modellprojektes ist, welches das Ziel verfolgt, niedrigschwellige Betreuungsangebote (ehrenamtliche Helferkreise) für Menschen mit Demenz aufzubauen. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Ehrenamtsstiftung M-V.
Das Treffen diente zum einen dem Austausch Helferkreise und zum anderen der Fortbildung. Zwei Fachvorträge zu den Themen „Kultur erlebbar machen für Menschen mit Demenz“ und „SINNvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für die Betreuung“ gaben den Teilnehmern wichtige Impulse für die Einsätze in der Einzelbetreuung zu Hause oder für die angebotenen Gruppennachmittage. 
In 3 Workshops wurden Herausforderungen, vor denen die ehrenamtlichen Helferkreise tagtäglich stehen, bearbeitet. Fragen, wie:
  • Wie erreichen wir die Familien, die unsere Hilfe suchen?
  • Wie kann ich in meinem Ehrenamt eine gute Balance zwischen Helfen und Selbstsorge finden?
  • Wie und wo können wir unser Angebot präsentieren?
wurden bearbeitet und vorgestellt.   
Workshopleiterin und Projektmitarbeiterin Janine Grundmann-De Simone weiß, „dass 70 % der Menschen mit einem Pflegegrad den Entlastungsbetrag (125 Euro/Monat), der ihnen zusteht gar nicht bei den Pflegekassen abrufen. Auf der anderen Seite sehen wir in unserer Arbeit beim LV M-V der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Angehörige, die dringend eine Auszeit brauchen, um die Pflege und Betreuung in der Häuslichkeit noch weiter leisten zu können. Hier gibt es Hilfe von unseren Ehrenamtlichen aus den Helferkreisen, die nach Hause kommen oder Betreuungsnachmittage anbieten und sich Zeit für den Menschen mit Demenz nehmen. Deshalb ist es schön, dass wir heute viele Ideen entwickelt haben, wie wir dieses niedrigschwellige und kostengünstige Angebot zu den Menschen bringen, die unsere Hilfe benötigen.“   
Besondere Herzensmomente während der Veranstaltung waren die Präsentation eines Filmes mit Fotos von der Arbeit der Helferkreise und der Vortag eines eigenen Gedichtes einer Ehrenamtlichen mit dem Titel „Das besondere Ehrenamt“.     
Katja Zarm, Leiterin des Modellprojektes bei der DAlzG LV M-V betont, „dass diese jährlich stattfindende Veranstaltung eine große Bedeutung hat. Sie dient dazu die Ehrenamtlichen zu würdigen, ihren Wissensdurst mit Fortbildungen zu stillen und sich auszutauschen sowie zu vernetzen. Wir begrüßen Helferkreise aus allen Landteilen. Am weitesten gereist sind die Schweriner Helferkreise und die Ehrenamtlichen aus Torgelow.“ Sie sagt auch: „Beeindruckend war auch dieses Mal wieder, wie viel Freude die Engagierten in den Helferkreisen mit ihrer Tätigkeit haben. Es ist ihnen wirklich eine Herzensangelegenheit.“   Das Modellprojekt des Landesverbandes endet zum 30.06.2018. In den 5 Projektjahren konnten 14 ehrenamtliche Helferkreise mit 17 Angebotsstandorten aufgebaut werden. 
In dieser Zeit wurden ca. 250 Ehrenamtliche ausgebildet.     
Kontakt für weitere Informationen: 
Katja Zarm,  Projektleiterin 
Telefon: 0381 208 754 02
E-Mail: k.zarm @alzheimer-mv.de


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Die Alzheimer Gesellschaften Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern laden zum Fachtag Demenz ein, der in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin, steht:

3. Norddeutscher Fachtag Demenz:
Demenz – Teilhabe und Impulse
am 9. März, 09:30 Uhr, in der IHK zu Schwerin
Wir freuen uns, Frau Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, auf unserer Konferenz willkommen zu heißen. Der Fachtag richtet sich an Angehörige von Menschen mit Demenz, ehrenamtlich engagierte Helfer, Fachpublikum und Interessierte am Thema Demenz.  
Wir dürfen eine Reihe von interessanten Vortragsrednern begrüßen: Am Vormittag den Neurologen Jens Reinders, der über die medizinischen Besonderheiten der Frontotemporalen Demenz referieren wird, Frau Prof. Jacqueline Höppner, Chefärztin der Klinik für Alterspsychiatrie der HELIOS Kliniken Schwerin, die über Verhaltensstörungen bei Demenz informiert, Peter Wißmann von Demenz Support Stuttgart, der aufzeigt, wie Menschen mit Demenz besser in den Alltag integriert werden können und Marita Gerwin von der Fachstelle Zukunft Alter aus Arnsberg, die das städtische Konzept für ein "Langes und gutes Leben in Arnsberg" vorstellt.  
Der Nachmittag steht im Zeichen des Zukunftthemas Digitalisierung. Er wird durch Dr. René Thyrian vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Greifswald und interessanten Gästen aus Forschung und Technik bereichert, die über das Potential der Digitalisierung für Menschen mit Demenz sprechen. 
Der Poetry Slammer Lars Ruppel, der mit seinem Programm Weckworte für Demenzerkrankte durch Deutschland reist, wird auf charmant wortgewandte Weise durch unser Programm führen. 

Bereits zum dritten Mal veranstalten die Alzheimer Gesellschaften Hamburg und Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern den gemeinsamen Fachtag.
Anmeldung und weitere Informationen im Programm zum Download.

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Flyer für Veranstaltung Fachtag Demenz
 

Gesundheitswoche für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

 
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Urlaub von der Pflege

Erholung vom Pflegealltag, das macht die AOK Nordost zusammenmit der AWO SANO gGmbH und dem Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V im Rahmen einer "Gesundheitswoche für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz" möglich. 
Vom 29. Mai bis 07. Juni 2018 können sich im AWO SANO Feriendorf im Ostseebad Rerik pflegende Angehörige in diesem speziellen Urlaubsangebot mit Vollpension, Ausflügen und Freizeitaktivitäten entspannen und wieder Energie auftanken. Die Betreuung der Pflegebedürftigen übernimmt in dieser Zeit ein professioneller Pflegedienst vor Ort.

Das Faltblatt gibt Auskunft über Preise und Leistungen. Anmeldungen sind ab sofort möglich. 

Telefon: 038296 72112
www.awosano.de

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Gesundheitswoche
 

Internationaler Tag des Ehrenamtes

 
team-spirit-2447163-640.jpgBundesweit engagieren sich mehr als 14 Millionen Menschen in einem Ehrenamt. Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Naturschutz, in der Nachbarschaftshilfe oder in der Hilfe zur Selbsthilfe zum Thema Demenz. Viele Menschen setzen sich neben ihrer Arbeit für andere Menschen ein und wirken aktiv in sozialen Projekten mit. Auch der Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist auf die zahlreiche Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer angewiesen.   

Heute, am Tag des Ehrenamtes, möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei unserem ehrenamtlichen Vorstand sowie den insgesamt 231 geschulten ehrenamtlichen Helfern aus 18 Helferkreisen zu bedanken. Sie leisten wertvolle Arbeit für die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. 


24. Hausärztetag in Rostock

 
Am 17. und 18. November 2017 findet im Rostocker Hotel Radisson blu der 24. Hausärztetag statt. 
Der Hausärzteverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. lädt zu zahlreichen Fortbildungen Hausärzte, Medizinische Fachangestellte und Medizinstudenten ein.
Neben der Vielzahl der Seminare wird es auch einen Bereich für Aussteller geben, bei dem auch der Landesverband der Alzheimer Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern an beiden Tagen vertreten sein wird.


Präventionstage 2017

 
In diesem Jahr veranstaltet die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern vom 06.11.2017 bis zum 09.11.2017 die Präventionstage unter dem Motto "Wir vergessen Sie nicht! Demenz geht uns alle an."

Veranstaltungen und Vorträge finden im ganzen Land verteilt statt.

Auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V beteiligt sich mit einem Vortrag.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Präventionstage 2017
 

Der Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft startet Initiative „Demenz Partner“ in Mecklenburg-Vorpommern

 
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Das Sozialministerium ist Demenz Partner. Nach der erfolgreichen Schulung auf dem Foto v.l.n.r.: Ministerin Stefanie Drese, Kathrin Ruhkieck, erste Vorsitzende des Vorstandes des Landesverbandes der DAlzG, Katja Zarm und Karolin Pieper, Schulungsleiterinnen und Mitarbeiterinnen des Landesverbandes. 
Foto: Sozialministerium MV

Der landesweite Auftakt fand am 05. Oktober 2017 im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung statt. Ziel der bundesweiten Initiative „Demenz Partner“ ist es, mehr Verständnis für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu entwickeln.   

Das Thema Demenz gewinnt angesichts der stetig älter werdenden Bevölkerung gerade auch in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend an Bedeutung. In unserem Bundesland leben derzeit ca. 35.000 Menschen mit Demenz. Tendenz steigend. Davon werden etwa 75 Prozent zu Hause betreut. 
 
Ministerin Stefanie Drese, die mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Ministeriums am 90-minütigen Kompaktkurs teilnahm und sich zur „Demenz-Partnerin“ schulen ließ, betonte: „Das Wissen um die Krankheit ist noch nicht allzu verbreitet und zudem bestehen teilweise Berührungsängste. Darum ist es wichtig, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Informationen zum Krankheitsbild, zum Umgang mit den Betroffenen und mögliche Hilfen für die Angehörigen zu vermitteln.“   

Der Aufklärungsbedarf ist groß. Kathrin Ruhkieck, erste Vorsitzende des Landesverbands der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erläutert: „Demenz geht uns alle an: in Familien, bei der Arbeit oder im Alltag. Mehr Verständnis für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu entwickeln, ist das Ziel der bundesweiten Initiative „Demenz Partner“. Wir wollen, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen trotz der Krankheit ein möglichst gutes Leben führen können. Mehr Menschen müssen wissen, wie sich eine Demenz äußert und wie man im Alltag mit Erkrankten umgehen kann. Ein grundlegendes Wissen über das Krankheitsbild hilft Angehörigen, Mitarbeitern aus Institutionen oder Firmen und interessierten Menschen, die Veränderungen zu verstehen.“ Mit den Schulungen soll erreicht werden, Demenzkranke länger in die Gesellschaft zu integrieren und Angehörige zu entlasten und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen Sicherheit im Umgang zu geben.   

Im Rahmen der Schulung wird weiterführend auf die bereits vorhandenen Unterstützungs- und Selbsthilfeangebote sowie Schulungen für Angehörige der Akteure vor Ort hingewiesen.

Unternehmen, Organisationen und Vereine, die eine solche Schulung für Mitarbeiter anbieten wollen, können sich gern an das Kompetenzzentrum Demenz für Mecklenburg-Vorpommern wenden. Hier werden die Anfragen koordiniert.

Kontakt

Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Kompetenzzentrum Demenz für M-V 
Schwaaner Landstraße 10, 18055 Rostock 
Ansprechpartnerinnen: Marina Stark, Karolin Pieper 
Telefon: 0381 208 754 - 03 und -04 
E-Mail: kompetenzzentrum@alzheimer-mv.de 
Internet: www.alzheimer-mv.de


Ein Jahr TANZCAFÉ „Vergiss mein nicht“

 
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Körperliche Aktivität in Form von Tanzen macht vielen Menschen Freude. In Bewegung bleiben, den Rhythmus spüren und sich aktiv erleben erzeugt ein euphorisches Gefühl – das gilt auch für Menschen mit Demenz.  Bei Tanzcafés können Sie zusammen mit ihren Angehörigen in geschützter Atmosphäre in Erinnerungen schwelgen und die rhythmischen Bewegungen genießen. 

Das Tanzcafé „Vergiss mein nicht“ in Stralsund feiert in diesem Jahr den ersten Geburtstag und lädt zu einer Sonderveranstaltung ein. 
Näheres entnehmen Sie dem Flyer. 
 
Wir gratulieren und wünschen für die Zukunft alles Gute!

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Ein Jahr Tanzcafé
 

Welt-Alzheimertag und Woche der Demenz 2017

 
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Stefan Kleinstück und Hans-Georg Stallnig brachten mit der bundesweiten Initiative "Wir tanzen wieder!" - Tanzen für Menschen mit und ohne Demenz die ca. 300 Teilnehmer auf dem 
5. Demenzkongress in Rostock-Warnemünde zum swingen und schwitzen

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Dieses Jahr stand der Tag in Deutschland unter dem Motto "Demenz. Die Vielfalt im Blick", das sich in vielfältigen Aktionen in unserem Bundesland wiederfand. Alle Akteure vereinte das Ziel, auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. Kathrin Ruhkieck, erste Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. sagt dazu: "Wir wollen, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen trotz der Krankheit ein möglichst gutes Leben führen können. Die Lebenssituationen der Betroffenen sind vielfältig. Ebenso vielfältig muss unsere Gesellschaft darauf reagieren. Mehr Menschen müssen wissen, wie sich eine Demenz äußert und wie man im Alltag mit Erkrankten umgehen kann. Und wir brauchen mehr individuelle und demenzfreundliche Angebote und Strukturen, die eine gute Betreuung und Pflege für eine wachsende Zahl von Erkrankten ermöglichen." In unserem Bundesland fanden in der Woche der Demenz zahlreiche Veranstaltungen statt, die durch die Akteure der Demenzhilfe organisiert wurden. Das Angebotsspektrum zeigt die Fülle der Begegnungsmöglichkeiten von Menschen mit Demenz, den Angehörigen und am Thema Interessierten. Beispielhaft genannt ein Stammtisch für Angehörige und Betroffene, thematische Filmvorführungen mit Expertengesprächen, Kunstprojekte, Lesertelefonaktionen, eine Radtour in Stralsund, einfühlsame Vorträge zum Thema "Leben mit Demenz, Angehörige stärken" in Mirow, Krakow am See und Kröpelin, ein Walking Act der Klinikclowns in einem großen Einkaufscenter in Rostock und vieles mehr. Fachliche Höhepunkte waren der Fachtag zur Woche der Demenz in Neubrandenburg, der unter anderem Aspekte der Beziehung zwischen Demenz und Gesellschaft beleuchtet und der fünfte Demenzkongress zum Thema "Herausforderndes Verhalten bei Demenz" am 23. September in Rostock-Warnemünde. Auf allen Veranstaltungen trafen Angehörige und alle am Thema Interessierte auf die unterschiedlichen Akteure in der Demenzhilfe, die in ehren- oder hauptamtlichen Strukturen im Land engagiert sind und sich lokal und regional in Netzwerken verbinden.

Eigener Helferkreis in Graal-Müritz gegründet

 
gruppe2.jpgVom 7. – 9. Juli 2017 wurden 12 ehrenamtliche Helferinnen für die Demenzbetreuung ausgebildet 
Die Pflege und Betreuung von dementiell erkrankten Menschen kostet pflegenden Angehörigen viel Kraft. Nicht selten gehen sie dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen und haben kaum noch Zeit für sich selbst. 
Zur ihrer Entlastung bieten sich niedrigschwellige Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz an. 
Katja Zarm und Janine Grundmann-De Simone Projektmitarbeiterinnen vom Modellprojekt Aufbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote in M-V haben an drei intensiven Schulungstagen engagierte Helferinnen für die Demenzbetreuung ausgebildet. Während der Schulung lernten die Ehrenamtlichen etwas über das Krankheitsbild Demenz, über den Umgang und die besondere Kommunikation mit Demenzerkrankten und erfuhren etwas über rechtliche Rahmenbedingungen sowie Leistungen der Pflegeversicherung. Auch das Selbstmanagement und die Situation der pflegenden Angehörigen waren wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Abgeschlossen wurde die Schulung mit der Zertifikatsübergabe.
Alle Helferinnen sind sich einig, dass sie sich nun gut auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet fühlen. 
Ab August 2017 sind die Helferinnen in der Demenzbetreuung tätig. Angeboten werden in Graal-Müritz und Umgebung Einzelbetreuung in der Häuslichkeit und einmal wöchentlich eine Betreuungsgruppe. Das Treffen der Betreuungsgruppe findet mittwochs von 14:00 bis 17:00 Uhr im ASB-Bürgertreff „Onkel Bräsig“ statt. 
Mit großer Freude wurde nach einem schönen Namen für den Helferkreis gesucht. Die Teilnehmerinnen einigten sich auf den Namen „ZEITLOS“. Der Name beschreibt einerseits eine Auswirkung der Erkrankung, die zeitliche Orientierungslosigkeit. Andererseits drückt er aus, dass sich die Helferinnen Zeit für den Erkrankten nehmen.  
Träger des Helferkreises ist erstmalig der Landesverband M-V DAlzG. 
In der Betreuungsgruppe „ZEITLOS“ wird ein Programm angeboten, das auf die verbliebenen Fähigkeiten der Erkrankten abgestimmt ist. Es wird gemeinsam Kaffee getrunken, gesungen und Rhythmus- und Bewegungsübungen durchgeführt. Das gesellschaftliche Spielen, wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Rummikub“ und kreative Angebote kommen auch nicht zu kurz. So können die Betreuungsgäste verborgene Fähigkeiten wiederentdecken und Erinnerungen austauschen.  
Dadurch haben die Angehörigen der Erkrankten die Möglichkeit, in dieser Zeit mit gutem Gewissen ihren Interessen nachzugehen, Termine wahrzunehmen oder sich einfach mal vom anstrengenden Pflegealltag zu erholen. 
Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Frau Katja Zarm, Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., 0381 – 208 754 02.


Erfahrungsaustausch der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz in Mecklenburg-Vorpommern

 
Auf Einladung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung MV trafen sich am 27. Juni 2017 Vertreter der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz in MV und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband MV e.V. in Schwerin zu einem Erfahrungsaustausch. Zukünftig werden die Lokalen Allianzen durch eine vom Bundesfamilienministerium eingerichtete Netzwerkstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) unterstützt, um die vielen unterschiedlichen Initiativen in den Lokalen Allianzen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. 
Die Vorstellung der unterschiedlichen Projekte, wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, kulturelle Teilhabe, gemeinsames Tanzen im Tanzcafé, gemeinschaftliches Leben auf dem Land bis hin zu Entlastungsangeboten für Angehörige wurde rege genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen. Dabei werden die Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz zukünftig auch vom neu etablierten Kompetenzzentrum Demenz für Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Ministerialrat Ferdinand Dorok zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Erfahrungsaustauschs: „Es ist wichtig Menschen, die an Demenz erkrankt sind und deren Angehörige nicht allein zu lassen und bestehende Angebote weiter zu etablieren.“
Alle Projekte im Internet: http://www.lokale-allianzen.de 
Lokale Allianzen in Mecklenburg-Vorpommern

Hintergrund: Das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ist eine zentrale Maßnahme des Bundesfamilienministeriums im Rahmen der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“, die von den Mitgliedern der Allianz für Menschen mit Demenz auf Bundesebene seit September 2014 umgesetzt wird. Sie ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Nationalen Demenzstrategie. Der Zwischenbericht wurde am 21.09.2016 zum Weltalzheimertag veröffentlicht. 2018 wird der Abschlussbericht vorgelegt.


Demenzbetreuer/innen für Rostock schließen am 19.06.2017 erfolgreich ihre Ausbildung ab

 
1.jpgDie Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband MV hat 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Demenzbetreuung ausgebildet 

Die Pflege und Betreuung von dementiell erkrankten Menschen kostet pflegenden Angehörigen viel Kraft. Nicht selten gehen sie dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen und haben selbst kaum noch Zeit für sich. Zur ihrer Entlastung bieten sich Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz an. Die Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V hat 16 engagierte Helferinnen und Helfer für die Demenzbetreuung neu ausgebildet, die in der Betreuungsgruppe der Rostocker Heimstiftung „Vergissmeinnicht“ zum Einsatz kommen werden. In der Betreuungsgruppe „Vergissmeinnicht“ übernehmen jeden Freitag geschulte ehrenamtliche Demenzbetreuer unter Anleitung einer examinierten Fachkraft für drei Stunden die Betreuung von bis zu acht Gästen. Es wird ein Programm angeboten, das auf die verbliebenen Fähigkeiten der Erkrankten abgestimmt ist, wie gemeinsames Kaffeetrinken, Singen, Rhythmus- und Bewegungsspiele sowie biografisches Erinnerungsübungen. So können die Betreuungsgäste verborgene Fähigkeiten wieder entdecken und Erinnerungen austauschen. Ihre Angehörigen haben in dieser Zeit die Möglichkeit, mit gutem Gewissen ihren Interessen nachzugehen, Termine wahrzunehmen oder sich einfach mal vom anstrengenden Pflegealltag zu erholen. Das Treffen der Betreuungsgruppe findet immer freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr im PflegeWohnPark der Rostocker Heimstiftung in der Danziger Str. 44a in Lütten Klein statt. Das Betreuungsangebot ist vom Landesamt für Gesundheit und Soziales anerkannt, sodass der Besuch der Betreuungsgruppe von der Pflegekasse aus dem Entlastungsbetrag erstattet wird. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Frau Elvira Müller vom LV M-V der DAlzG, Tel. 0173 – 62 52 781.


Dialogforum Demenzberatung - Die Akteure im Land M-V

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Netzwerkpartner, Unterstützer und Interessenten der Demenzberatung,
 
Menschen mit einer Demenzerkrankung sowie ihren Angehörigen die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen ist unser gemeinsames Ziel. Viele Angebote der Demenzhilfe sind bereits im Land Mecklenburg-Vorpommern etabliert. Doch sind diese im jeweiligen Umfeld der Betroffenen ausreichend und in welchem Maß können wir den wachsenden Zahlen der Erkrankten und ihren Angehörigen gerecht werden?
 
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Selbsthilfe Demenz widmet sich seit dem 01. März 2017 mit dem Kompetenzzentrum Demenz für Mecklenburg-Vorpommern diesen Fragen. In einem ersten Schritt möchten wir mit Ihnen zusammen in Erfahrung bringen, welche Art der Demenzberatung aus Sicht der Menschen mit Demenz, der Angehörigen und der Akteure benötigt wird. Außerdem wollen wir herausfinden, welcher qualitative bzw. quantitative Anspruch an die Demenzberatung gestellt werden soll.
  
Am 17. Mai 2017 von 10:00 – 16:00 Uhr findet dazu die Veranstaltung Dialogforum „Demenzberatung – die Akteure im Land“ im großen Festsaal der Kreisverwaltung des Landkreises Rostock in Bad Doberan statt.
 
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus den verschiedensten Bereichen der Demenzberatung, mehreren Impulsreferaten sowie in Themengruppen wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.
 
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme und stehen Ihnen gern für weitere Informationen zur Verfügung! 

Ihre Anmeldung nehmen wir gerne entgegen: 

Marina Stark
Tel. 0381 - 208 754 03

Karolin Pieper
Tel. 0381 - 20875404

E-mail: info@alzheimer-mv.de
Fax:  0381- 20875405

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung:

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Dialogforum Demenzberatung - Die Akteure im Land M-V

 
Am 17. Mai 2017 fand unsere Veranstaltung DIALOGFORUM Demenzberatung - Die Akteure im Land M-V statt. Die Veranstaltung wurde mit der Unterstützung der Ehrenamtsstiftung des Landes, des Sozialamtes des Landkreises Rostock und den Pflegestützpunkten im Land ausgerichtet. Profis aus verschiedenen Bereichen der Medizin, Pflege und Betreuung, Vertreter der Kranken- und Pflegekassen, Angehörige von Betroffenen sowie ehrenamtlich engagierte Personen aus Selbsthilfegruppen und Helferkreisen durften wir in Bad Doberan begrüßen.
Demenzberatung ist ein wichtiges Thema, insbesondere in unserem Flächenland.
Die Ergebnisse aus dem Dialogforum könnten Sie interessieren. Daher haben wir diese in einer Dokumentation für den weiteren Diskurs zusammengefasst.
Die Dokumentation zur Veranstaltung sowie die Vorträge und eine Pressemitteilung können Sie hier einsehen:

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Vorstellung Kompetenzzentrum Demenz M-V
 
Vortrag Thomas Fritze
 
Vortrag Ingo Kilimann
 
Vortrag Johanna Myllymäki
 
Pressemitteilung
 

Pressemitteilung

 
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Ministerium für Soziales,
Integration und Gleichstellung
Ministerin Drese übergibt Förderbescheid zum Aufbau eines Kompetenzzentrums Demenz für Mecklenburg-Vorpommern           
Für das neue Modellprojekt „Kompetenzzentrum Demenz M-V“ hat Sozialministerin Stefanie Drese am 13.02.2017 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, einen Förderbescheid des Sozialministeriums in Höhe von 54.159,06 Euro überreicht. Das Modellprojekt startet am 1. März 2017 und wird mindestens drei Jahre laufen. Die Kranken- und Pflegekassen beteiligen sich mit der gleichen Summe an dem Projekt.  

Das Thema Pflegebedürftigkeit und Demenz gewinnt nach Ansicht von Ministerin Drese mehr und mehr an Bedeutung, da die Zahl der Pflegebedürftigen von heute landesweit über 79.000 in den nächsten Jahren noch weiter deutlich steigen wird. 38 von 100 Pflegebedürftigen, also in M-V fast 30.000 Personen, sind vor allem infolge demenzbedingter Fähigkeitsstörungen bei der Bewältigung des täglichen Lebens auf eine dauerhafte Betreuung angewiesen. Tendenz steigend.  

Drese: „Vor diesem Hintergrund hat das Land ein großes Interesse an dem Modellprojekt. Um wirksame Versorgungsstrukturen auch im ländlichen Raum für diesen Personenkreis sicherzustellen und weiterzuentwickeln, benötigen wir mittelfristig eine Demenzstrategie. Mit dem Kompetenzzentrum Demenz wollen wir dazu wichtige Grundlagen schaffen.“ So wünscht sich die Ministerin nach Modellablauf eine öffentlich zugängliche „Datenbank Demenz“ mit einer „Landkarte Demenz“, flächendeckende Schulungen sowie eine umfassende professionelle Demenzberatung und den Aufbau ein landesweites Netzwerks für Demenz.  
Die Vorsitzende des Landesverbandes M-V der Alzheimer-Gesellschaft, Kathrin Ruhkieck betonte bei der Übergabe des Förderbescheids: „In Gesprächen mit Betroffenen wird schnell deutlich, dass es nicht nur an Kenntnissen über die
Krankheit und ihren Verlauf fehlt, sondern auch an Informationen über Behandlungs-, Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten“.  

„Wir wollen die bestehenden regionalen Hilfsangebote fachlich durch Information, Beratung und Qualifizierung unterstützen“, so Kathrin Ruhkieck. „Zudem wird eine enge Zusammenarbeit mit den Pflegestützpunkten im Land angestrebt.“

Das Kompetenzzentrum Demenz wird die Vernetzung der in Mecklenburg-Vorpommern beteiligten Akteure weiter voranbringen und ausbauen. Neben den Strukturen der Selbsthilfe, den ehrenamtlichen Helfern und der verschiedenen Initiativen zum Thema Demenz sollen auch die Trägerverbände der ambulanten und stationären Altenhilfe, niedergelassene Ärzte, Betreuer, Sozialarbeiter und viele mehr eingebunden werden. Selbstverständlich sollen auch Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr Teil des Netzwerkes werden.                

Ansprechpartnerin: 
Astrid Als
Koordinatorin
Tel.:     0381 – 208 754 00
Fax.:    0381 – 208 754 05
E-Mail: a.als@alzheimer-mv.de
Internet: www.alzheimer-mv.de     


Gelungene Auftaktveranstaltung "Demenz braucht Kompetenz"

 
Am 15. November 2016 hatte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., Selbsthilfe Demenz (DAlzG LV MV) zur Auftaktveranstaltung "Demenz braucht Kompetenz" eingeladen.
Im Festsaal des Rostocker Rathauses blickten wir mit unseren Mitgliedern und zahlreichen Gästen auf unsere Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern zurück, berichteten von unserem Modellprojekt zum Aufbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote in M-V, von unseren Angehörigenschulungen, unseren Beratungen, unseren Tanzkaffees und von vielem mehr. 
Besonders gefreut hat uns die Rede von Daniel Jarohs (Hansestadt Rostock), der den Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn verteten hat und über die Rede von Hartmut Renken vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V. 
Selbst Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig war es wichtig, ein schriftliches Grußwort zu senden. 
Bei der Auftaktveranstaltung wurde nach der Mitgliederversammlung und Vorstandswahl, die einige Stunden vorher stattfand, der alte Vorstand gebührend verabschiedet und der neue Vorstand begrüßt. 
Abschließend wurden die Ziele des Vereins für die nächsten Jahre, wie z.B. der Aufbau eines Demenzkompetenzzentrums von der neuen Vorsitzenden Kathrin Ruhkieck vorgestellt. Darin wurde deutlich, warum Demenz Kompetenz braucht. 
Der Abend klang bei einem kleinen Imbiss, Sekt und vielen interessanten Gesprächen erfolgreich aus. 
Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, die diesen Abend möglich gemacht haben, bei unseren Gästen und natürlich bei unseren Mitgliedern.  


gefördert durch





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Grusswort Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
 

Angehörige brauchen bessere Beratung - Ergebnisse der Fachtagung „Beratung bei Demenz“

 
tagung.jpgAngehörige von Menschen mit Demenz brauchen frühzeitige und passende Beratung zum Krankheitsbild, zu Entlastungsmöglichkeiten und zu rechtlichen und finanziellen Fragen. Beratungsstellen in ganz Deutschland sind noch nicht ausreichend auf diesen Bedarf eingestellt. Ärztinnen und Ärzte sollten stärker auf Beratungs- und Entlastungsangebote hinweisen. Dies ist das Ergebnis der Fachtagung „Beratung bei Demenz“, die am 30. November 2017 in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin stattgefunden hat. Auch wir von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern nahmen teil. Insgesamt waren es mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet. Weil das Interesse noch weitaus größer war, ist die Tagungsdokumentation jetzt hier online abrufbar.

Eine Demenzerkrankung ist für die Angehörigen der Betroffenen sehr belastend. Qualifizierte Beratung und Entlastungsangebote können helfen, werden aber oft zu spät in Anspruch genommen. Dies zeigte Elmar Gräßl von der Universitätsklinik Erlangen anhand verschiedener Forschungen aus den letzten Jahren. „Wenn es uns gelingen würde, Ärzte zu verpflichten, bereits zu Beginn der Diagnosestellung Angehörige über Beratungs- und Entlastungsmöglichkeiten zu informieren, dann würden Angehörige frühzeitiger Hilfe in Anspruch nehmen“, so Gräßl. In Deutschland gibt es eine große Vielfalt an Beratungsangeboten, unter anderem mobile Beratungen, Schulungen, telefonische Beratung und Hausbesuche. In diesem Bereich arbeiten oft sehr engagierte Beraterinnen und Berater. Einige von ihnen meldeten sich auf der Tagung zu Wort.

Dabei wurde aber auch deutlich: Nicht alle Beratungsstellen sind auf das Thema Demenz vorbereitet und können Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen tatsächlich weiter helfen. Helga Schneider-Schelte von der Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert daher: „Angehörige müssen rechtzeitig über Beratungsmöglichkeiten informiert sein, das heißt, bereits bei der Diagnosestellung. Und es muss eine bessere Qualifizierung zum Thema Demenz geben – bei allen, die Betroffene und Angehörige beraten.“

 
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