Dipl. Soz.päd./arb.(FHS) ist seit 1990 in der Altenhilfe tätig. Nach dem Aufbau einer Diakonie-Sozialstation in einer mecklenburgischen Kleinstadt arbeitete Ute Greve in einem Landeswohlfahrtsverband in den Arbeitsfeldern offene Altenarbeit, Hospiz und stationäre Altenhilfe. Seit November 2006 leitet Ute Greve das Projekt „Zentrum Demenz“ Schwerin. „Mir ist wichtig, Betroffene und Angehörige frühzeitig zu erreichen. Dann können viele Möglichkeiten, das Leben mit der Demenzerkrankung zu gestalten, ausgeschöpft werden. Häufig suchen Betroffene und Angehörige erst dann Kontakt, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist und damit die Möglichkeiten der Gestaltung bereits erheblich eingeschränkt sind.“ Als Vorsitzenden des Vereins setzt sich Ute Greve vor allem dafür ein, spezielle Informationsstellen für Betroffene und Angehörige und Entlastungsangebote zur Begleitung und Betreuung in Mecklenburg-Vorpommern zu unterstützen und zu initiieren.
Ich lebe in Elmenhorst bei Rostock. Mein Beruf ist Diplom-Landwirtin. Seit vielen Jahren bin ich jedoch Rentnerin. Fast 10 Jahre haben meine Schwester und ich unsere an Alzheimer Demenz erkrankte Mutter gepflegt. Im Jahr 2000 gründete ich in Rostock- Lütten Klein eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzerkrankten, die ich auch heute noch leite. Im Rahmen meiner Tätigkeit als 2. Vorsitzende der AlzGesMV möchte ich daran mitwirken, dass weitere Selbsthilfegruppen für Angehörige entstehen. Bei Bedarf kann ich dabei beratend tätig sein.
Nach dem Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften verschiedene Tätigkeiten in Industrie und Verwaltung. Seit 1983 selbständiger Unternehmensberater und Berater für Sozialeinrichtungen gemäß SGB XI und SGB XII. Seit 2003 geschäftsführender Gesellschafter der PWG- Pflege und Wiedereingliederungs- GmbH, Trägergesellschaft für das „Haus am Bibowsee“ in Nisbill und die Wohnstätte „Ostseeblick“ im Seebad Kühlungsborn. „Aus der täglichen Erfahrung in der Pflege und Betreuung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen möchte ich dazu beitragen, dass betroeffene Angehörige umfassender über die Krankheitsbilder der dementiellen Erkrankungen aufgeklärt und die Betreuungsangebote in Mecklenburg- Vorpommern weiter verbessert werden.“
Michael Noske ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach seiner Lehre zum Werkzeugmacher studierte er nach der Wende an der Universität Rostock , Fachrichtung Erziehungswissenschaften mit den Nebenfächern Soziologie und Psychologie. Schon während des Studiums beschäftigte er sich mit dem Thema "Altenhilfe und Altenpflege im Wandel". Seit 1997 ist er als Heimleiter von stationären Einrichtungen tätig. Von Juni 2003 bis 2009 arbeitete er als Vorstandsmitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit. Gegenwärtig ist Herr Noske Leiter des Demenzzentrum Pflegeheim "Haus Lindeneck". Er leitet in Güstrow die Angehörigengruppe "Mit Demenz leben" an. Dies war für ihn auch ausschlaggebend im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft mitzuarbeiten.
Nach 33 Jahren Berufstätigkeit in der Finanzwirtschaft und im Gesundheitswesen hat Christa Kurfeld von 1999 bis 2007 ihren an Alzheimer Demenz erkrankten Ehemann gepflegt. Bereits in der Zeit der Pflege wurde ihr die Angehörigengruppe zu einer großen Hilfe und Entlastung im Alltag mit ihrem erkrankten Mann. Heute ist Christa Kurfeld Ansprechpartnerin für die Angehörigengruppe in Wismar. „Noch immer ist das Thema Demenz ein Thema, was nicht gern angesprochen wird. Ich möchte Wege und Antworten aufzeigen, wie mit einer Demenzerkrankung umgegangen werden kann. Nur gut informierte Angehörige sind in der Lage, zusammen mit dem Betroffenen den besten individuellen Weg zu finden, das Leben positiv zu gestalten und eine Heimaufnahme zu verzögern.“
Sabine Schwarz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Nach ihrer Fachschulausbildung zur Krankenschwester machte sie später eine Zusatzausbildung zur Sozialberaterin mit dem Schwerpunkt Demenz.